Deutscher Gewerkschaftsbund

17.10.2018
240.000 bei Großdemo

#unteilbar: Gewerkschaften setzen Zeichen für Solidarität

Unter dem Motto #unteilbar haben am Samstag 240.000 Menschen für Solidarität statt Ausgrenzung demonstriert. Die Gewerkschaften setzten mit der Beteiligung vieler Kolleginnen und Kollegen dabei ein Zeichen: Wir stehen auf gegen Rassismus und Ausgrenzung, wir verteidigen Demokratie und Menschenrechte.

Gewerkschaftsblock auf der #unteilbar-Demonstration (mit Sonja Staack, 2. v.r.)

Gewerkschaftsblock auf der #unteilbar-Demonstration (mit Sonja Staack, 2. v.r.) DGB/Nina Lepsius

"Die Spalter, die Schreier, die Hetzer sind nicht in der Mehrzahl", betonte DGB-Bundesvorstandsmitglied Stefan Körzell in seiner Rede bei der Autaktkundgebung, und machte deutlich, wo die gesellschaftlichen Gegensätze liegen: "Der Widerspruch besteht immer noch zwischen Kapital und Arbeit - nicht zwischen Inländern und Ausländern, nicht zwischen Glaubensrichtungen, nicht zwischen den Geschlechtern, nicht zwischen Stadt und Land, zwischen Ost und West!"

Stefan Körzell, DGB-Bundesvorstand

Stefan Körzell, DGB-Bundesvorstand DGB/Hartwig Paulsen

Aufgerufen hatten zu der Demonstration 8000 Organisationen und Einzelpersonen. "Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. Wir halten dagegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte weiter eingeschränkt werden sollen", heißt es in dem Aufruf, den auch der DGB Berlin-Brandenburg unterstützt hat.

Demonstration #unteilbar: Ryanair-Beschäftigte fordern Betriebsrat

Demonstration #unteilbar: Ryanair-Beschäftigte fordern Betriebsrat DGB/Nina Lepsius

Transparent "#unteilbar": Berlin, 16.10.2018

Transparent "#unteilbar": Berlin, 16.10.2018 DGB/Nina Lepsius


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