Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 39/17 - 20.12.2017

DGB Berlin-Brandenburg begrüßt vorgezogene Berliner Besoldungserhöhung: schnelle Umsetzung der Beschlüsse nötig

Der DGB Berlin-Brandenburg begrüßt die vorgezogene Besoldungserhöhung für Beamtinnen und Beamte in Berlin, sowie den Wegfall der Kostendämpfungspauschale ab 2018.

Das Abgeordnetenhaus beschloss auf seiner Sitzung vom 14.12.2017 mit dem Haushalt den Rahmen für vorgezogene Besoldungsanpassungstermine auf den 1. Juni 2018 sowie den 1. April 2019, statt der bislang vorgesehenen Termine jeweils am 1. August beider Jahre.

Dazu erklärt die Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg, Doro Zinke:

„Wir freuen uns über den Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses, eine vorgezogene Besoldungserhöhung für die Berliner Beamten und Beamtinnen zu ermöglichen. Das ist ein besonders wichtiges Signal, denn der Geduldsfaden ist bereits deutlich überspannt. Für die eingeplante verzögerte Besoldungserhöhung erst zum August wäre kein Verständnis mehr zu erwarten gewesen. Nach der langen Durststrecke für die Beamtinnen und Beamten muss sich endlich auch finanziell für sie bemerkbar machen, dass sie einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren dieser Stadt leisten. Das ist Berlin ihnen schuldig.“ 

Der DGB fordert ergänzend zu den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses, dass die Besoldungserhöhungen künftig grundsätzlich zeitgleich mit den Tariferhöhungen durchgeführt werden sollen. „Wir müssen uns darauf verlassen können, dass die Beamtinnen und Beamten nachhaltig mit einer angemessen Besoldung rechnen können. Eine automatische Anpassung zeitgleich zu den Tarifabschlüssen ist daher folgerichtig“, ergänzt Zinke.

 


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Porträt Annika Klose, Bild: DGB/Nina Lepsius

Annika Klose

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