Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 8/15 - 20.03.2015

DGB berüßt Berufsorientierung und Jugendberufsagenturen

Zum Beschluss des Senats zu den Konzepten für Berufs- und Studienorientierung und für die Berliner Jugendberufsagenturen (JBA) erklärt die Vorsitzende des DGB Bezirks Berlin-Brandenburg, Doro Zinke: 

„Wir freuen uns, dass Berlin diesen Weg geht und künftig alle Jugendlichen systematischer beraten werden. Durch die bessere Beratung werden automatisch mehr Jugendliche als Ausbildungssuchende registriert, statt wie bisher einfach aus dem Blick zu geraten. Jetzt ist die Wirtschaft in der Pflicht, mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Denn es geht darum, viele Jugendliche in die duale Ausbildung zu bringen.“ 

Der DGB begrüßt die zusätzlich bereitgestellten Personalstellen für die Bezirke und auch die zusätzlich bereitgestellten Sachmittel für die Qualifizierung der Beschäftigten in den JBA. „Dies waren unsere wichtigsten Punkte für das Gelingen der Jugendberufsagenturen“, so Zinke. 

Positiv sieht der DGB auch das Landeskonzept für Berufs- und Studienorientierung. Aus Sicht des DGB ist dieses ein wichtiger Baustein für ein Übergangssystem aus einem Guss. „Es ist gut, dass alle Schulformen die Pflicht haben, ein Berufs- und Studienorientierungskonzept zu entwickeln, und es einheitliche Regeln dafür gibt, wann und wie Praktika von Schulen organisiert werden. Auch hier ist wichtig, dass die Unternehmen genügend berufsorientierende Praktikumsplätze bereitstellen. Gemeinsam müssen wir jetzt Qualitätsmaßstäbe für ein ‚gutes Praktikum‘ definieren“, sagt die DGB-Vorsitzende.


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Ansprechpartnerin Presse

Porträt Annika Klose, Bild: DGB/Nina Lepsius

Annika Klose

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Gleichstellungs- politik


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