Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 56/18 - 13.09.2018
Christian Hoßbach (DGB) begrüßt die heutige Diskussion im Berliner Abgeordnetenhaus

DGB fordert entschlossenes Handeln zur Verteidigung der Demokratie

Gewerkschaftsbund unterstützt Demonstration „Unteilbar: Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung“ am 13. Oktober

Der DGB Berlin-Brandenburg begrüßt die Themensetzung der heutigen Aktuellen Stunde im Berliner Abgeordnetenhaus als wichtiges Zeichen und fordert alle demokratischen Parteien zum gemeinsamen Handeln auf. „Wir müssen unsere Demokratie gegen die immer schärfer werdenden Angriffe von rechts verteidigen“, sagt Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg.

Hoßbach erinnert daran, dass Gewerkschafter während des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. „Solidarität, Demokratie und Gewaltlosigkeit gehören zu den unverhandelbaren Grundwerten der Gewerkschaften. Hitlergrüße auf den Straßen und Nazivokabular in Parlamenten sind keine harmlose Provokation, sondern erfordern das entschlossene und geschlossene Handeln aller Demokraten. Die erforderlichen Maßnahmen gehen quer durch die Politikfelder - von Polizei bis Politische Bildung."

Die Lage erfordert aber nicht nur politische Debatten im Parlament, sondern das sichtbare Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb unterstützt der DGB Berlin-Brandenburg gemeinsam mit vielen anderen die für den 13. Oktober unter dem Motto „#unteilbar - Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung“ geplante Großdemonstration.

 


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