Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, Harald Wolf, trifft sich zum wiederholten Male mit Betriebsratsvorsitzenden des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg und der Berliner Industriegewerkschaften.
Gemeinsam ist es in den letzten Jahren gelungen, das Thema „Industrie“ in Berlin wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Mit dem Steuerungskreis Industriepolitik und dem Masterplan Industriestadt Berlin 2010-2020 hat die Stadt nun sowohl ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Berlin und zur Industriepolitik als Querschnittsaufgabe als auch ein konkretes Arbeitsprogramm. Ziel des heutigen Gesprächs war die Diskussion über Möglichkeiten, die Betriebsräte nun auch in die Umsetzung des Masterplans einzubeziehen, beispielsweise bei der Nutzung des Unternehmensservice und der Rolle von Arbeit und Qualifizierung in der neu aufgelegten Industriekampagne.
Harald Wolf, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen: „Berlin ist Industriestadt. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Wirtschaft und Politik eint das Ziel eines überdurchschnittlichen industriellen Wachstums der Hauptstadt. Und wir haben mit dem Masterplan Industriestadt Berlin 2010-2020 einen gemeinsamen Kompass. Die Industriekampagne „Ich bin ein Berliner“, die Entwicklung zur Nachnutzung des Flughafens Tegel und aktuell die Agentur Elektromobilität Berlin sind Meilensteine. Es ist auch das Verdienst der Gewerkschaften, das Thema Industrie wieder mit Nachdruck ins Zentrum Berliner Wirtschaftspolitik gerückt zu haben. Wir freuen uns über die aktive Unterstützung der Betriebsräte für den Masterplan, besonders bei den Themen Unternehmensservice und Fachkräftesicherung.“
Christian Hoßbach, stellvertr. Vorsitzender des DGB- Bezirks Berlin-Brandenburg: “Industriepolitik ist in Berlin wieder ein Thema geworden, auch dank der Betriebsräte-Initiative des DGB und dank des offenen Ohrs des Wirtschaftssenators“. Ausdrücklich begrüßte Hoßbach den neuen Unternehmensservice des Wirtschaftssenats: Bestandspflege der Unternehmen müsse groß geschrieben werden in Berlin, damit die Industrie wisse, sie habe einen Ansprechpartner und jemanden, der sich kümmere. Zur Ausbildungssituation bemerkte Hoßbach, die Jugend brauche ein größeres Angebot an Ausbildungsplätzen angesichts des heraufziehenden Facharbeitermangels. Er ermunterte die Unternehmen, die schlummernden Potenziale aller Jugendlichen zu nutzen, um bereits heute die gefragten Facharbeiter von morgen auszubilden.
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