Deutscher Gewerkschaftsbund

Über den DGB-Bezirksseniorenarbeitskreis Berlin-Brandenburg

BSAK-Vorstand

Vorstand seit September 2017: v.l.n.r.: Dietmar Linke, Dieter Szabadi, Winfried Lätsch, Günter Triebe. rz

Seit dem 14. September 2017 ist der Vorstand des DGB-Bezirksseniorenarbeitskreises Berlin-Brandenburg neu aufgestellt:
Als Vorsitzender wurde Winfried Lätsch gewählt,
stellvertretender Vorsitzender ist Dietmar Linke,
als weiterer Stellvertreter wurde Dieter Szabadi  gewählt,
Schriftführer ist Günter Triebe.

Dies wurde vom Bezirksseniorenarbeitskreis und vom Bezirksvorstand so beschlossen.

Entstehung

Nach 1990 brachten sich einige DGB – Gewerkschaften mit langjähriger Arbeitserfahrung auch in der Seniorenarbeit, in die sich neu bildenden Gewerkschaften der neuen Bundesländer ein. In diesen befanden sich viele Gewerkschaftlerinnen und Gewerkschaftler, die mit 60 Jahren in den Vorruhestand bzw. in Rente gehen mussten.

Immer stärker zunehmende Einschnitte in ihrem Alterseinkommen und damit verbundener Sozialabbau zwangen die Seniorinnen und Senioren, sich mit ihren Problemen selbst auseinander zu setzen. Dadurch kam es zum Aufbau von Seniorenstrukturen in den Einzelgewerkschaften, wobei die Erfahrungen von bereits vorhandenen Strukturen in den Einzelgewerkschaften genutzt werden konnten. Interessierte Seniorinnen- und Seniorenvertreter trafen sich in den 90er Jahren in Beratungen und Konferenzen und so bildete sich eine Seniorenstruktur heraus, die zunehmende Unterstützung durch die Abteilung Sozialpolitik sowie den Vorsitzenden des DGB Bezirksvorstandes Berlin – Brandenburg fand.

Der 17. DGB - Kongress 2002 beschloss die Vertretung der Interessen der Seniorinnen und Senioren, explizit benannt, in die Satzung aufzunehmen.

Der 18.DGB-Kongress 2006 fasste einen Beschluss zur Stärkung der Arbeit mit und für die Seniorinnen und Senioren:

„Der DBG wird ein Konzept erarbeiten, um die politische Interessenvertretung der in den Gewerkschaften organisierten Seniorinnen und Senioren zu stärken. Ziel ist eine verbesserte und gestärkte Koordinierung und Zusammenarbeit bei politischen Themen, die die Seniorinnen und Senioren betreffen. Ein eigenständiger, in der Satzung des DGB verankerter Status, ist dafür nicht erforderlich.“
Um dieses sicher zu stellen und die Arbeit der und für die Seniorinnen und Senioren besser koordinieren zu können, hat der Bezirkssenioren - Arbeitskreis(BSAK) beschlossen, sich eine Richtlinie zu geben, die künftig Arbeitsabläufe und Zuständigkeiten regeln soll.

Aufgaben und Ziele

Zur Förderung der Seniorenarbeit wurde im DGB Bezirk Berlin-Brandenburg der Bezirkssenioren - Arbeitskreis (BSAK) gebildet.

Die Aufgabe des BSAK besteht in der Einschätzung der Sozialpolitik, in der Erarbeitung von Forderungen an die Sozialpolitik der Seniorenarbeit betreffend und in der Ausarbeitung von Stellungnahmen zu politischen Themen, die für Senioren von Interesse sind.

Organisatorischer Aufbau

Der BSAK besteht aus einer Seniorenvertreterin bzw. einem Seniorenvertreter der Bezirke bzw. Landesbezirke der Einzelgewerkschaften in Berlin und Brandenburg.

Sie/ Er und ihre/sein Stellvertreterin/Stellvertreter werden durch Beschluss oder Beauftragung ihrer Bezirksvorstände bzw. Landesbezirksvorstände in den BSAK delegiert und sind somit Mandatsträger. Im Falle der Verhinderung von Mitgliedern des BSAK sind ihre Stellvertreter teilnahmeberechtigt.

Die Vorsitzenden der Fachausschüsse sind Mitglied im BSAK.

Der BSAK benennt je eine Vertreterin bzw. einen Vertreter für die Vorbereitung der jährlich durchzuführenden Seniorenwoche der Stadt Berlin und im Land Brandenburg.

Leitung des BSAK und Zusammenarbeit mit dem DGB Bezirk Berlin – Brandenburg


Der BSAK wird durch eine Vorsitzende bzw. einen Vorsitzenden, ihrer Stellvertreterin bzw. seinem Stellvertreter und einer Schriftführerin bzw. einem Schriftführer geleitet. Die Vorsitzende bzw. der Vorsitzende vertritt den BSAK im DGB Bezirk Berlin-Brandenburg.

Einladungen zu Einzelgewerkschaften und anderen BSAK oder gleichgestellten Organisationsformen anderer DGB-Bezirke werden durch die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden oder die Stellvertreterin bzw. den Stellvertreter wahrgenommen.

Die Leitung des BSAK wird alle vier Jahre aus der Mitte der Mitglieder des BSAK rechtzeitig vor der Landesbezirkskonferenz gewählt.

Die Vorsitzende bzw. der Vorsitzende des BSAK schlägt dem DGB Bezirk Berlin–Brandenburg eine Vertreterin bzw. einen Vertreter und eine Stellvertreterin bzw. einen Stellvertreter zur Berufung in den Landesseniorenbeirat Berlin (LSBB) vor.
Die Leitung des BSAK arbeitet eng mit der Abteilung Sozialpolitik des DGB Bezirks Berlin – Brandenburg zusammen. Dabei unterstützt die Abteilung Sozialpolitik die Arbeit des BSAK. Die Leitung des BSAK informiert zeitnah über Diskussionen, Auffassungen und Festlegungen des BSAK. Der/Die Vorsitzende des DGB Bezirks Berlin - Brandenburg wird ein- bis zweimal im Jahr zu einer Sitzung des BSAK eingeladen. Der/Die Verantwortliche für Sozialpolitik im DGB Bezirk Berlin – Brandenburg ist zu jeder Sitzung des BSAK einzuladen. Der BSAK entsendet die Vorsitzende/den Vorsitzenden In den DGB Bezirksvorstand.

Sitzungen des BSAK

Die Sitzungen des BSAK finden in der Regel 3- 4mal jährlich statt. Bei Bedarf können weitere Sitzungen in Abstimmung mit der Abteilung Sozialpolitik durchgeführt werden. Schriftliche Einladungen erfolgen durch die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden des BSAK in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sozialpolitik beim DGB Bezirk Berlin - Brandenburg. Neben der Tagesordnung sollten notwendige Unterlagen zu den zu behandelnden Themen möglichst mit der Einladung zugesandt werden. Der BSAK hat das Recht, als beratende Teilnehmer an seinen Sitzungen, Gäste einzuladen.

Protokolle

Über jede Sitzung ist ein Verabredungsprotokoll zu fertigen. Es wird von der Schriftführerin bzw. dem Schriftführer erarbeitet und ist von der Vorsitzenden bzw. dem Vorsitzenden oder der Sitzungsleiterin bzw. dem Sitzungsleiter zu unterzeichnen. Jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer an der Sitzung erhält ein Protokoll. Das Protokoll wird mit der Einladung zur nächsten Sitzung des BSAK zugestellt. Protokoll und Unterlagen zu Festlegungen und Verabredungen sind der Abteilung Sozialpolitik des DGB Bezirks Berlin - Brandenburg zur Kenntnis zu geben. Der BSAK strebt bei seinen Festlegungen und Verabredungen Konsens an, ansonsten entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Fachausschüsse (FA)

Zur Realisierung der Aufgaben werden Fachausschüsse (FA) gebildet:

  • FA Renten- und Versorgungsrecht
  • FA Gesundheit und Pflege
  • FA Wohnen
  • FA Medien


Die Aufgabe der FA ist es, fachspezifische und sozialpolitische Themen zu diskutieren, gemeinsame Interessen zu artikulieren und Aufgaben in Form von Festlegungen und Initiativen dem BSAK vorzuschlagen. Bei Bedarf können weitere Fachausschüsse gebildet werden.

Ziel des BSAK ist die Unterstützung der Gesamtorganisation bei der Vertretung der Rentnerinnen und Rentner sowie der Versorgungsempfängerinnen und -empfänger im DGB Bezirk Berlin – Brandenburg.
Organisatorische Vorbereitung und Teilnahme an den Seniorenwochen der Stadt Berlin und des Landes Brandenburg gehören mit zur Aufgabe des BSAK. Der BSAK pflegt den Erfahrungsaustausch über die Seniorenarbeit in den Einzelgewerkschaften oder zwischen den BSAK oder gleichgestellten Organisationsformen der anderen DGB Bezirke.

Organisation der Fachausschüsse

Der BSAK bildet Fachausschüsse für die verschiedenen Sparten als seine Hilfsorgane.

In die FA entsenden alle Einzelgewerkschaften des DGB Bezirks Berlin - Brandenburg ihre Mitglieder. Die benannten Mitglieder der FA wählen aus ihrer Mitte eine Vorsitzende bzw. einen Vorsitzenden, eine Stellvertreterin bzw. einen Stellvertreter und eine Schriftführerin bzw. einem Schriftführer. Die Leiter der FA sind Mitglieder im BSAK. Die Mitarbeit weiterer Mitglieder im FA obliegt den FA.

Inkrafttreten

Diese Richtlinie tritt durch Beschluss des BSAK am 25.September 2007 in Kraft.
Geändert durch Beschluss am 21.06.2011.

Aktualisiert 23.10.2017

 


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