Deutscher Gewerkschaftsbund

Entstehung der Seniorenarbeit in der GdP Berlin und auf Bundesebene

Bereits 1957 gab es in Berlin die ersten Treffen von Kollegen im Ruhestand. Damals nannten sich die Treffen Pensionärstreffen.

Im gleichen Jahr wurde auf dem Landesdelegiertentag von den Delegierten beschlossen, eine Pensionärskommission zu bilden. Während die Pensionärstreffen immer mehr wurden, lief die Arbeit der Pensionärskommission etwas holprig an.

In jeder gewerkschaftlichen Untergliederung der GdP Bezirksgruppen bildeten sich nach und nach Pensionärsgruppen. 1979 war diese Gründungsphase dann abgeschlossen und in jeder Untergliederung gab es eine Pensionärsgruppe. Zur gleichen Zeit begann die Umbenennung der Pensionärsgruppen in Seniorengruppen.

Mit der steigenden Lebenserwartung der Senioren stieg natürlich auch das Anspruchsdenken und es wurden Reglementierungen erforderlich. Erst begannen einzelne Seniorengruppen und dann der Landesbezirk die Arbeit der Senioren in Richtlinien festzulegen.

1982 wurde beschlossen, die Satzung des Landesbezirkes Berlin völlig zu überarbeiten. Dabei wurden dann die Richtlinien der Senioren auch Bestandteil der Satzung. Die wichtigsten Entscheidungen für die Senioren waren, der Vorsitzende der Seniorenkommission wurde Mitglied im Landesbezirksvorstand und die einzelnen Vorsitzenden der Seniorengruppen wurden Mitglied im Bezirksgruppenvorstand mit Stimmrecht.

Auf dem Landesdelegiertentag im Mai 1986 wurde außerdem beschlossen, dass alle 4 Jahre eine Landesseniorenkonferenz stattfindet. Außerdem wurde aus der Seniorenkommission die Landesseniorengruppe mit einem 3köpfigen Geschäftsführenden Vorstand.

Im November 1986 wurde gleiches auf Bundesebene beschlossen und der erste Geschäftsführende Vorstand im Mai 1987 gewählt.

1989 fand in Berlin die erste Landesseniorenkonferenz statt und ein Jahr später die erste Bundesseniorenkonferenz.

Auf Antrag der Berliner Senioren wurde auf dem Bundeskongress der GdP 2002 beschlossen ein Aktivprogramm für Senioren zu entwickeln.