Deutscher Gewerkschaftsbund

22.06.2012

„Die Griechen gönnen sich fette Sozialleistungen!“

„Wir zahlen den Griechen Luxusrenten“, schimpft die BILD-Zeitung (27.4.2010). Das stimmt nicht. Vor der Krise gingen griechische Männer im Durchschnitt mit 61,7 Jahren in Rente, der EU-Durchschnitt lag bei 60,9 Jahren (Deutschland 61,3 Jahre). 2007 erhielt ein griechischer Durchschnittsrentner pro Monat rund 600 Euro.

warenform, 123comics

„Wir zahlen den Griechen Luxusrenten“, schimpft die BILD-Zeitung (27.4.2010). Das stimmt nicht. Vor der Krise gingen griechische Männer im Durchschnitt mit 61,7 Jahren in Rente, der EU-Durchschnitt lag bei 60,9 Jahren (Deutschland 61,3 Jahre). 2007 erhielt ein griechischer Durchschnittsrentner pro Monat rund 600 Euro.

Inzwischen ist die Rente um etwa 30 % gekürzt worden. Luxus sieht anders aus.

Auch sonst sind die Sozialleistungen nicht üppig. Die Arbeitslosenhilfe ist von 460 auf 320 Euro pro
Monat gesenkt worden – und auch die gibt es nur ein Jahr lang. Danach ist Schluss.

Der Mindestlohn in der Privatwirtschaft betrug vor der Krise 750 Euro. Inzwischen müssen Mindestlöhner mit 590 Euro auskommen.


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Ver.di-Film: Wie die Finanzwirtschaft die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander treibt und was dagegen getan werden muß.


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