Deutscher Gewerkschaftsbund

05.07.2012

„Soll Südeuropa doch pleite gehen!“

Ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone dagegen würde die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession treiben.

warenform, 123comics

Mit den Hilfskrediten an notleidende Staaten hilft die Bundesregierung auch sich selbst. Denn sie weiß: Deutschland ist der Hauptprofiteur des Euro. 40 % der deutschen Ausfuhren gehen in die Staaten der Währungsunion, 60 % in die EU.

Die deutschen Unternehmen brauchen den Euro. Denn er macht den Export einfacher, das spart ihnen viel Geld. Auch das Zinsniveau sinkt durch den Euro, da er Währungsrisiken verringert. So werden Kredite billiger.

Eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey kommt zu dem Schluss: Allein im Jahr 2010 erhöhte der Euro die Wirtschaftsleistung in Europa um 330 Milliarden Euro. Fast die Hälfte dieses Vorteils ging auf das Konto Deutschlands.

Ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone dagegen würde die deutsche Wirtschaft in eine tiefe Rezession treiben.


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Ver.di-Film: Wie die Finanzwirtschaft die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander treibt und was dagegen getan werden muß.


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Audiodatei: DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki stellt auf der Pressekonferenz des DGB das 4-Punkte-Papier für einen Kurswechsel in Europa vor.


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