Deutscher Gewerkschaftsbund

08.11.2013

Pressemitteilung: Illegal Beschäftigte klagt

Illegal Beschäftigte klagt gegen Arbeitgeber in Rostock - 09.09.2013
Immer wieder werden ausländische Arbeitnehmer, die keine Papiere und Arbeitsgenehmigung haben, von hiesigen Unternehmen beschäftigt. Nicht selten wird die Situation dieser illegal Beschäftigten skrupellos ausgebeutet. Der ver.di-Arbeitskreis „Undokumentiertes Arbeiten“ befasst sich mit derartigen Fällen und unterstützt Betroffene. Aktuell gibt es wieder einen interessanten Fall: Das ver.di-Mitglied Maria Eujenia Paredes Carrasco aus Chile war vom 01.07. -14.7.2012 als Köchin und Küchenhilfe in einem Restaurant in Kühlungsborn beschäftigt, wo sie täglich 12 Stunden arbeitete. Von dem versprochenen Monatslohn von 1500 € hat sie lediglich 250 € erhalten, tatsächlich aber hat sie für die 14-tägige Arbeitszeit durch die Überstunden einen Anspruch auf 1203,20 €. Da der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis zwar anerkennt, aber nicht bereit ist, den Lohn zu bezahlen, klagt Maria mit Unterstützung des Arbeitskreises Undokumentiertes Arbeiten von ver.di und dem Deutschen Institut für Menschenrechte den ausstehenden Lohn ein. Gerichtstermin: 16.09.2013, 11.30 im Arbeitsgericht Rostock, Raum 1040 Die Klägerin Maria ist inzwischen ausgereist, steht aber für Interviews per Skype (in spanischer Sprache) zur Verfügung.

Für inhaltliche Rückfragen: ver.di-AK Undokumentiertes Arbeiten: Anna Basten, mobil: 0152-172 54508; Jürgen Stahl - ver.di-Fachbereichsleiter Besondere Dienstleistungen mobil: 0160 – 154 36 51.

Weitere Links zu diesem Thema:

http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Keine-Einigung-zwischen-Chilenin-und-Restaurantchef

http://www.antennemv.de/news,newslesen-7109,Rechtsstreit-um-Bezahlung-Illegaler.html

http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/illegalebeschaeftigung101.html

http://www.focus.de/regional/rostock/prozesse-keine-einigung-zwischen-chilenin-und-restaurantchef_aid_1101918.html

http://www.labournet.de/branchen/dienstleistungen/dienstleistungen-gastro/illegal-beschaftigte-klagt-gegen-arbeitgeber-in-rostock/


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08.11.2013

Kriminelle Geschäfte... und was aus ihnen zu lernen ist – der erste »Fall« von MigrAr Frankfurt

Kriminelle Geschäfte ... und was aus ihnen zu lernen ist – der erste »Fall« von MigrAr Frankfurt; Kirsten Huckenbeck, MigrAr Frankfurt a.M. Erschienen im express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 3/12

Zum Artikel.


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12.11.2013

Moderne Sklaverei in Deutschland

STUDIE ZUM MENSCHENHANDEL

18 Monate Arbeit: 500 Euro Lohn. Fälle wie dieser zeigen, dass es auch in Deutschland sklavenähnliche Arbeitsverhältnisse gibt. Eine jetzt vorgelegte Studie zeigt: Das Problem ist weit verbreitet und hat nicht nur etwas mit Zwangsprostitution zu tun.

Mehr dazu bei dem Institut für Menschenrechte.


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12.11.2013

Artikel über den AK auf Spanisch

Protección laboral para trabajadores legales e ilegales
Zum Artikel auf "Berlin en espanol".


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12.11.2013

ND berichtet zum einjährigen Bestehen

Ver.di-Anlaufstelle für Arbeitskräfte ohne gültige Aufenthaltspapiere feierte einjähriges Bestehen. Hier der Artikel in "Neues Deutschland" vom 18.03.2010.


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12.11.2013

Bericht in der "La Gazette de Berlin"

"La Gazette de Berlin" berichtet über den AK undokumentierte Arbeit. Zum Artikel.


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12.11.2013

ND: Ver.di entdeckt die Unsichtbaren

Der ver.di-Landesverband hat nun eine Anlaufstelle für diese Beschäftigten eingerichtet, wo sie Beratung bekommen, wenn etwa ihre fehlende Aufenthaltserlaubnis als Druckmittel benutzt wird und sie um ihren Lohn betrogen werden.


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12.11.2013

Eröffnung der Beratungsstelle bei Verdi 2009

TAZ: Ver.di berät die Papierlosen

Anlaufstelle für Illegale: Menschen ohne Papiere, die Ärger mit dem Arbeitgeber haben, können bald bei Ver.di Hilfe suchen. Die Gewerkschaft weicht ihre bisher ablehnende Haltung gegenüber "undokumentierter Arbeit" auf.
Hier der TAZ-Artikel von PETER NOWAK

 

Junge Welt: Das ist auch gut für ver.di

Illegalisierte sind schwer zu erreichen, aber der Kampf gegen Lohndumping muß auch das schwächste Glied in der Kette einbeziehen. Ein Gespräch mit Bárbara Miranda
Interview: Claudia Wangerin
Zum "Junge Welt" - Artikel

 

BZ: Illegalen-Hilfe

In der Verdi-Zentrale eröffnet eine neue Beratungsstelle für Arbeitskräfte ohne Papiere.
Zum "BZ"- Artikel

 

ND: Illegalisiert, aber nicht rechtlos

Neue Beratung in Berlin
Gewerkschaften engagieren sich mittlerweile für die Belange illegalisierter Arbeiter.
Ab März wird es bei ver.di Berlin regelmäßige Beratungen geben. Ein Weg, der nicht immer einfach war.
Zum Artikel von Tim Zülch in "Neues Deutschland".


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